Der Mindestlohn kommt!

So bereiten Sie sich als Verlag und/oder Vertriebsgesellschaft optimal darauf vor.

Der Mindestlohn scheint beschlossen. Mit der Umstellung von Stücklohn auf Stundenlohn steht die Zeitungsbranche insbesonders bei der Zustellung vor einer großen Herausforderung. JJK hilft Ihnen dabei, Kostensteigerungen durch die richtigen Optimierungsmaßnahmen zu vermeiden.

MindestlohnEr kommt, der Mindestlohn. Und während sich einige Verlage noch abwartend verhalten, haben andere schon damit begonnen, die bisherigen Stücklöhne in Stundenlöhne umzurechnen. Die Erwartungen im Bezug auf eventuelle Kostensteigerungen durch die Umstellung sind dabei so unterschiedlich wie die Zeitungslandschaft in Deutschland selbst. Einig ist man sich, dass jeder Zustellbezirk einzeln neu bewertet werden muss. So ist davon auszugehen, dass neben der Entlohnung der Boten auch ein erhöhter Organisationsaufwand (z.B. durch personelle Umstrukturierungen) zur Steigerung der Zustellkosten führen wird.

Zur Ermittlung des Stücklohns gibt es verschiedene Modelle. Diese berücksichtigen lokale Gegebenheiten (Briefkastendichte, Wegstrecken etc.), die Anzahl der beigesteckten Beilagen sowie Rüstzeiten. Verifizierbare Daten zu Zustellzeiten und -wegen liegen den Verlagen leider nur selten vor. Die Erfahrungwerte von Vertriebsinspektoren und Zustellern haben sich als wenig zuverlässig erwiesen. Auch die mit An- und Abmeldesystemen ermittelten Zeiten sind nicht geeignet, eine solide Abrechnungsgrundlage zu bilden. Denn die tatsächlich geleisteten Stunden werden durch den Faktor Mensch beeinflusst und sind zudem leicht manipulierbar. Daraus ergibt sich ein massiver Kosten- und Kontrollaufwand.

Ermittlung eines angemessenen Stücklohns für die Umrechnung

Als Basis sollte ermittelt werden, wie lange die Zusteller unter den tatsächlichen Gegebenheiten für die Zustellung benötigen. Dies kann rein manuell, rein rechnerisch oder in einer Mischung aus beidem erfolgen. Da die reine manuelle Erfassung unter Umständen sehr zeitaufwändig ist, empfehlen wir die Berechnung über spezielle Software.

Wir bieten Ihnen mit dem JJKmapmanagement ein sehr leistungsfähiges Werkzeug. Auf Basis laufend aktualisierter Daten sind wir in der Lage, genaue und realitätsnahe Wegekarten zu erzeugen. Die Lage jedes einzelnen Haushalts sowie topografische Besonderheiten (z.B. Fahrrad- oder Feldwege, Hausdurchgänge usw.) im Zusammenspiel mit Ergebnissen aus dem Geotracking lassen entscheidende Optimierungspotentiale in der Routengestaltung zu.

Grundsätzlich gilt: Je mehr und je genauere Daten über das Verbreitungsgebiet vorliegen, desto exakter sind die Berechnungsergebnisse. Die individuelle Bewertung der einzelnen Zustellbezirke ist entscheidend. Wer nur mit Straßenverzeichnissen arbeitet, erhält ungenauere Ergebnisse, als derjenige, der z.B. auch die Lage der einzelnen Briefkästen berücksichtigt.

Vom Stücklohn zum Stundenlohn und dabei gleichzeitig die Zustellkosten senken

Wir helfen Ihnen aktiv bei der Umstellung von Stück- auf Zeitlohn und verbessern gleichzeitig Ihre Zustellplanung. Wir kalkulieren für Sie den optimalen Zeitlohn für Ihre Zustellbezirke. Für Sie bedeutet dies die denkbar kürzeste Zeitspanne (sprich: günstigste Lohnverpflichtung!), die objektiv notwendig ist, um im Bezirk rentabel zu verteilen.

Um Transparenz zu gewährleisten, berechnen wir die kürzeste Route und kombinieren diesen Faktor mit weiteren Parametern, die direkte Auswirkungen auf die Verteilzeit haben. Hierzu zählen beispielsweise die Anzahl der Haushalte, Gebäudestrukturen, Auflagen, Gewichte oder auch Auftragsarten. Diese Berechnung führt zu unterschiedlichen Lohnwerten je Verteilung und Bezirk. Das ist praxisnah, transparent und motiviert die Zusteller, da höhere Anforderungen auch mehr Lohn bedeuten. Ergänzt wird der systemberechnete Mindestlohn durch weitere systemunterstützte Prüffunktionen und Organisationshilfen. Hierzu gehören bspw. der Import, die Verwaltung und die Auswertung von Echtzeitdaten aus einem Referenz-Bezirkstracking (GXP-Daten). Auf dieser Basis können die automatisch berechneten Werte überprüft und angepasst werden.

Mindestlohn - Optimaler Verteilweg
In diesem Praxisbeispiel für einen optimalen Verteilweg sehen Sie, wie JJKmapmanagement die topografischen Gegebenheiten in die Berechnung mit einbezieht.
Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht.

 

Die Mindestlohn-Checkliste – alle wichtigen Fakten und Maßnahmen im Überblick.

  • Datenbasis schaffen
    • Hauskoordinaten aktualisieren
    • Haushaltsdaten erfassen (z.B. Anzahl Wohneinheiten/Haus)
    • Zustellmöglichkeiten erfassen (innenl. Briefkasten, Sammelbriefkasten etc.)
    • Navigationsdaten für Wegberechnung (auch Gehwege) aktualisieren
  • Optimale Gangfolge berechnen (lassen)
  • Parameter zur Zustellzeit festlegen (Einsteckzeit, Beilagenkonfektionierung, Mehrfachwurf etc.)
  • Zustellzeit elektronisch berechnen
  • Zustellzeit empirisch ermitteln (GPS-Tracking während der Verteilung)
  • Gegebenenfalls Zustellbezirke optimieren und neu zuschneiden
  • Errechnete und ermittelte Zeit abgleichen und optimieren
  • Prüfen, ob das aktuelle Vertriebssystem alle Informationen, Daten und Ergebnisse verwalten, berechnen und speichern kann
  • Historie über Entwicklung der Zustellzeit nicht vergessen

Wir realisieren die Mindestlohn-Umstellung mit Ihnen! Melden Sie sich noch heute für einen Beratungstermin an.

Dirk Jopp

Dirk Jopp

Prokurist
Beratung & Verkauf Vertriebssysteme
Telefon: 02151-4977-16
E-Mail: djopp@jjk.de