Was wirklich zählt!

JJK

Danke, Matthias Schönwandt von Medienhaus Deutschland, für die Espresso-Tasse. Ein Symbol für die Relevanz von Stärke statt Größe. Sie gehört nun morgens, so wie die FAZ (print) und die WZ (digital) zu meinem täglichen Frühstückstisch. Direkt nach dem Morning Briefing von Gabor Steingart (Handelsblatt) lese ich Zeitung und genieße je einen Espresso macchiato und einen Cappuccino.

Wie das Medienhaus Deutschland seinen Job macht, finde ich richtig gut. Damit meine ich vor allem die Organisation, denn die ist einfach hoch professionell. Aus meiner Sicht brauchen Zeitungsverlage drei Dinge, um erfolgreich zu sein: Ein attraktives Produkt (a), das intelligent verkauft (b) und wettbewerbsfähig hergestellt wird (c).

Das Medienhaus Deutschland zeigt dem Werbemarkt, warum die Zeitung als Werbemedium attraktiv ist. Mit gekonnt dargestellten Daten und Fakten sowie einer geschickten Argumentation wird intelligent verkauft. Man bietet nicht jedem potentiellen Kunden die gesamte Produktpalette an, sondern überlegt zielgerichtet, in welchen Kundensegmenten welche Angebote zu priorisieren sind. Die Akquisition ist entsprechend optimal organisiert und funktioniert reibungslos. Die Experten vom Medienhaus wissen, was Lead-Management ist, wie Kunden richtig angesprochen, segmentiert und priorisiert werden und wie man letztendlich aus Potentialkunden Stammkunden macht. Alles mit System.

Ich frage mich, warum man diese Professionalität in der Marktbearbeitung nicht auch im lokalen Verkauf findet? Das Wissen ist vorhanden, man müsste es einfach nur anpacken. Angst muss man dabei nur vor höheren Umsätzen im Anzeigenverkauf haben bzw. vor der Erkenntnis, an dieser Stelle doch nicht so effizient oder so professionell wie möglich zu arbeiten.

Mark Jopp

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