Krefelder Medienforum steht ganz im Zeichen der Zuversicht

Peter BrandlDiese Woche ist es nun so weit: die Branche trifft sich beim Krefelder Medienforum und das zum neunten Mal. Leider hat uns am Wochenende kurzfristig die Nachricht ereilt, dass Herr Genscher aus gesundheitlichen Gründen nicht an unserem Medienforum teilnehmen kann. Letzte Woche waren sowohl wir als auch Herr Genschers Management zuversichtlich, dass es nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt, keine weiteren Bedenken geben wird, aber der ärztliche Rat lautet „Schonung“. Wir wünschen Herrn Genscher daher auf diesem Wege gute Besserung und freuen uns auf die nächste Veranstaltung, mit ihm als Keynote Speaker.

Aber natürlich haben wir für adäquaten Ersatz gesorgt und freuen uns, Peter Brandl als unseren neuen Keynote Speaker begrüßen zu dürfen. Mit ihm erhalten wir eine fesselnde, lehrreiche und unterhaltsame Keynote und wer Herrn Brandl schon einmal live erlebt hat, weiß, dass ich nicht zu viel verspreche. Sein Vortrag „Hudson River – die Kunst, schwere Entscheidungen zu treffen“ – und zwar in außerordentlich schwierigen Situationen – ist sicherlich für jede Führungskraft der Zeitungsindustrie eine wertvolle Inspiration und wichtiges Rüstzeug in diesen Tagen.

Das Medienforum soll all jenen eine Diskussionsplattform bieten, die einen Bezug zur Zeitungsbranche und ein Interesse an deren Zukunft haben. Alle, die in unserer Branche arbeiten – sei es als Verleger, Redakteur oder Journalist – wissen um die aktuelle Situation. Aber es hilft nicht, die Hoffnung aufzugeben, denn dann werden Chancen nicht mehr erkannt, vertan und kosten letztendlich Auflagen und Umsatz.

Zuversicht ist ein Eckpfeiler für das Bestehen in Zeiten starken Wandels.

Dieser Ansicht sind wir und ist auch „Handelsblatt“-Herausgeber Gabor Steingart, der darauf noch einmal in seiner Eröffnungsrede des BDZV-Gipfeltreffens der Zeitungsmacher hinwies, dass die Zukunft lange nicht so düster ist, wie es viele behaupten.
Allerdings sollten sich Verlage nicht zu sehr auf das Trägermedium Papier versteifen, sondern auch digitale Alternativen in Betracht ziehen. Einige gute Beispiele wie die „Heilbronner Stimme“ und der österreichischen „Kleine Zeitung“ zeigen, wie es funktionieren kann, wenn man die Zukunft mit offenen Armen empfängt. Hier können sie den Artikel zu Gabor Steingart und den genannten Beispielen lesen. Ich kann es Ihnen nur empfehlen, da ich selbst sehr viel von Herrn Steingart, als einen der profiliertesten deutschen Wirtschaftsjournalisten, und seinen Ansichten halte.

Darüber hinaus halte ich auch sehr viel von den Branchenexperten des Medienforums und freue mich schon sehr auf einen Tag voller positiver Praxisbeispiele, die zeigen werden, wie ein Verlag zukunftsfähig organisiert und gestaltet werden kann. Ich selbst werde übrigens auch zum Thema „Digitale Workflows“ referieren und darstellen, wie digitale Abläufe auch zu effizientem Arbeiten führen können.

Wir glauben an den Erfolg der Veranstaltung und freuen uns auf zahlreiche Gäste, Verleger, Interessenten, Hoffnungsträger, Zuversichtige und Gesprächspartner jeder Art.

Wir sehen uns am 2. April!

Mark Jopp

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