„Eine einzigartige Lesekultur“ – das sollte man nutzen!

LesekulturDas Thema Zeitungssterben lässt mich nicht los. Hubert Burda hat es letztens treffend formuliert: „Viele Verleger geben zu schnell auf was sie haben, statt darüber nachzudenken, wie sie es ausbauen könnten.” Es ist ganz klar: Einige Verleger haben zu lange gezögert, ins Netz zu gehen. Nun sehen sie diesen Fehler ein und geben auf. Doch wenn sie jetzt eine Kehrtwende machen und ins Online-Geschäft einsteigen, kommt das auch wieder ihren Printausgaben zugute. Denn die Präsenz im World Wide Web fördert auch die Printverkaufszahlen. So können Verleger ihre Zeitungen (wieder) ins Gespräch bringen. Außerdem sind immer mehr Leser bereit, auch für Online-Informationen Geld auszugeben. Laut einer Studie von Bitkom zahlt bereits jeder vierte Deutsche für redaktionelle Inhalte im Netz. Bei steigender Tendenz!

Noch etwas Wichtiges hat Burda übrigens erwähnt: In Deutschland herrscht eine einzigartige Lesekultur. Das stimmt, denn in Deutschland gibt es viele Leser und dementsprechend eine starke und weit gefächerte Verlegerbranche. Die Printzahlen werden zwar weiter abnehmen. Aber eine Zukunft ohne gedruckte Zeitung ist undenkbar. Zumal es auch Prognosen gibt, die den Printmedien ein Revival vorhersagen. Übrigens können weder meine Freunde noch ich mir selbst ein Wochenende ohne Zeitungslektüre bei Tee oder Kaffee vorstellen. Sie vielleicht?

Den Artikel zu Hubert Burda finden Sie hier.

Die Bitkom-Studie finden Sie hier.

Mark Jopp

0 Kommentare

Hinterlasse Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*